CHINABILDER 

Ich und du über manches hier und jetzt  (2018 / 73 Min.)

 

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Dieser Filmessay geht auf eine Reise entlang von biographischen Stationen des Künstlers Tongji Philip Qian, von Orten in der chinesischen Provinz Yunnan bis nach Shanghai. Es ist eine Reise voller Kontraste, Ländliches trifft auf Urbanes, Tradition auf Moderne. Die Konzentration liegt auf dem Visuellen, der Blick wird geschärft durch die Reflektionen des Künstlers. Durch fließende Übergänge zwischen Reisefilm, Porträtfilm und Kunstbetrachtung sowie  Zeit- und Ortswechsel öffnet der Film den Blick für das Detail, für Momentaufnahmen in vielfältigen Wirklichkeiten im heutigen China.

Ich hatte Tongji Philip Qian in Berlin kennengelernt, wo er von seinem damaligen College in den USA aus ein halbes Jahr als Austauschstudent verbrachte. Vier Jahre später sah ich erstmals Bilder von ihm bei Ausstellung auf Schloss Plüschow in Mecklenburg. Von dieser meiner ersten Begegnung mit seiner Kunst in der norddeutschen Provinz geht dieser Filmessay aus. Wieder ein halbes Jahr später trafen wir uns am Flughafen in Dali in der Provinz Yunnan. Dieser Filmessay erzählt meinen Aufbruch ins Unbekannte: in die Welt eines Künstlers und seiner Ideen, überdies in ein Land, in dem ich noch nie war und durch all das Neue und Fremde zurück zu mir.

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„Es ist eine große Frage, was Kunst ist. Auf Englisch würde ich sagen: Art resists definition and enclosure. The second you define art, art disappaers (Kunst verweigert jede Definition und Einzäunung. In dem Moment, wenn man Kunst definiert, entzieht sie sich)“ Tongji Philip Qian

 

 

 

STADTBILDER

Nur eine dünne Wand. Eine deutsche Momentaufnahme, Sommer 2014.  (2014 / 29 Min.)

 

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Eine Land, ein Sommer, eine Frage: Wird Deuschland Fußball-Weltmeister? In diesem Filmessay geht es um die Frage der nationalen Identität im Ausschnitt von Berliner Stadtbildern. Dabei werden verschiedene parallel existierende Wirklichkeiten an einem Sommertag in Berlin gegenübergestellt, Bilder aus verschiedenen Milieus und Zeitschichten. Diese prallen in harten Schnitten unvermittelt aufeinander. Getrennt sind nur durch „eine dünne Wand“ in unseren Köpfen. Kann man all das zugleich denken? Diese Frage steht im Raum.

 

 

Kurzfilme

 

ERDUNG  

Leben mit der Natur (2020 / 11 Min.)

 

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„Die Natur ist in perfekter Balance, wenn sie in Ruhe gelassen wird“ Masanobu Fukuoka

Dennis kämpft sich mit der Gartenschere in der Kompostecke seines neuen Gartens durch dichte Brennnesseln. Bevor er einen störenden Zweig des Apfelbaumes mit abschneidet, entschuldigt er sich. Arbeiten in der Natur bedeute mitzumachen, sich nicht über diese zu stellen, nicht dagegen zu arbeiten. Beim anschließenden Umschichten des Komposthaufens hält Dennis wiederholt inne, um nachzudenken über das bewusste Unterstützen von natürlichen Kreisläufen und mithin über unser Verhältnis zur Natur generell. Dieser Kurzfilm thematisiert in eindringlichen sinnlichen Bildern eine Lebenshaltung, in der sich der Mensch wieder als Teil der Natur begreift. Und er zeigt, dass ein Umdenken im Kleinen beginnt und immer und überall möglich ist.

 

ERW-IN

Berliner Erwachsenenbildung inklusiv  (2017 / 29 Min.)

 

erwin – das Berliner Aktionsbündnis Erwachsenenbildung inklusiv – hat es sich zum Ziel gesetzt, zur nachhaltigen Entwicklung der Erwachsenenbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten und geistiger Behinderung in Berlin beizutragen. (Imagefilm für Erw-in)